Das Geheimnis der Alpakafarm

Wolfgang Schoch

Das Geheimnis der Alpakafarm - Tag 18

Was ist in der Alpakafarm passiert und wo ist das Alpaka Rüdiger? Die Antwort auf diese Frage wird es Stück für Stück im Dezember geben.

18.12.2021 3 min Staffel 1 Episode 18

Zusammenfassung & Show Notes

Was ist in der Alpakafarm passiert und wo ist das Alpaka Rüdiger? Die Antwort auf diese Frage wird es Stück für Stück im Dezember geben. Idee & Produktion: Wolfgang Schoch Musik: Christmas Spirit by Shane Ivers - https://www.silvermansound.com

Transkript

Tag 18. Die Farm war nicht immer eine Farm gewesen, als das Ehepaar Schellmeier damals nach einem geeigneten Ort für Alpaka-Projekt suchte, hatten sie zunächst keine konkreten Vorstellungen davon, Groß und hell sollte es sein und in der Nähe einer Stadt, damit die Verkehrsanbindung passte. Für den kompletten Neubau fehlte den Schellmeiers aber trotz ihrer üppigen Finanzreserven das nötige Kleingeld. So freundete man sich mit der Idee an, etwas Bestehendes umzufunktionieren. Recycling funktioniert schließlich auch im großen Maßstab. Das Gelände, auf dem die Farm heute steht, war in den 1930er Jahren ein Sanatorium gewesen. Bereiche Konservenfabrikant Heinrich Müller hatte es erbaut. Im Krieg wurde das Gelände verschont, Irgendwann danach geriet es dann in Vergessenheit. Es gab zwar ein paar Versuche, um irgendwas aus dem Gelände zu machen, aber keiner davon war von Erfolg gekrönt gewesen. Ich fragte mich, ob das Design des Sanatoriums damals seiner Zeit voraus war oder ob die Schellmeiers einfach nur sehr viel umgebaut hatten. Denn bei einem alten Sanatorium habe ich direkt ein anderes Bild vor Augen. Also vor allem ein Bild mit vielen Augen, die in der Dunkelheit lauern, weil irgendwelche illegalen Experimente schief gegangen sind. Aber vielleicht entsprang meine Vorstellung auch nur der Fantasie von diversen B-Movie-Regisseuren aus den frühen 1980erjahren. Als die Schellmeiers damals das Gelände mit seinen Gebäuden übernahm, wurde vor allem das große Hauptgebäude aufwendig renoviert. Der Rest diente vor allem als Lagerfläche und damals war der ganze Boden mit einem furchtbaren blauen Teppich bedeckt. Stammte aus der 1960er Jahren. Kunstfasern waren damals der letzte Schrei, aber die Farbe musste zu dieser Zeit auch schon zum Schreien gewesen sein. Es war daher eine der ersten Handlungen den Teppich im Hauptgebäude durch eine ansehnlichere Variante zu ersetzen. Aus Kostengründen allerdings nur im Haupthaus. Und darum gab es hier auf dem Gelände noch einige Ecken und Winkel, in denen dieser blaue Teppich zu finden war. Gelände war weitläufig und es gab einige Gebäude, die in Frage kamen. Um keine große Aufmerksamkeit zu erregen, machte ich mich zusammen mit dem Hausmeister auf die Suche. Horst Schellmeier wollte in der Zwischenzeit überprüfen, ob es irgendwelche Auffälligkeiten bei seinen Angestellten gab. Der Verrat hat ihn wirklich sehr getroffen. Ich zog den Reißverschluss meiner Jacke zu und trat mit Herrn Schröder vor die Tür. Mann, die Kälte erwischte mich immer wieder aufs Neue. Haben Sie schon eine Idee, was wir uns als erstes anschauen sollten? Angenommen, ich wäre so ein Schweinehund und würde so eine Nummer mit den Alpakas abziehen, Dann würde ich mir einen Platz suchen, an dem ich ungestört wäre. Und da kommt eigentlich nur eine der alten Unterkünfte hinter dem Rosengarten in Frage.

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